Neue Entwicklungen am Markt
Jänner 2011
Einführung des neuen Colt i-miev
Leistung: 67PS
Motor: Permanentmagnetisierter Synchronmotor
Lieferung ab Jänner 2011.
Beim i-MiEV gibt es keinen Auspuff. Der Antrieb erfolgt zu 100 % elektrisch und mit Null Gramm CO2 im Fahrbetrieb.
Gute Neuigkeiten also für die Umwelt. Und gute Neuigkeiten auch für Sie: Denn Sie sparen sich die Fahrt zur Tankstelle.
Das problemlose Aufladen der Batterie findet ganz praktisch zu Hause statt, z. B. zum günstigen Nachttarif.
Umweltfreundlicher kann man kaum fahren.
Mitsubishi i-MiEV im ÖAMTC Crashtest
Als erstes reines Elektrofahrzeug aus einer Großserienproduktion wird der Mitsubishi i-MiEV seit Dezember 2010 verkauft.
Wie es um die Sicherheit bei einem Unfall steht, überprüfte der ÖAMTC in Zusammenarbeit mit seinen europäischen Partnerclubs
beim ersten Crashtest eines Elektrofahrzeugs mit eingebauter Batterie. "Bei den speziellen Faktoren Spannung und Batterie haben
sämtliche Schutzvorrichtungen funktioniert - die Hochspannung im System wurde vollautomatisch abgeschaltet, die Akkuzellen wurden
beim Aufprall nicht beschädigt. Insgesamt zeigt sich, dass der Mitsubishi i-MiEV in punkto Sicherheit zwar ganz gute Ergebnisse hat,
aber nicht ganz an das Sicherheitspotenzial aktueller Kleinwagen heranreicht", fasst ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang zusammen.
Verbesserungspotenzial ortet der Clubexperte im Bereich der Insassensicherheit und bei der manuellen Abschaltmöglichkeit des Hochvoltsystems.
Durchgeführt wurden ein Front-Crashtest mit 64 km/h und 40 Prozent Überdeckung sowie ein Heckaufprall mit 80 km/h und 70 Prozent Überdeckung.
"An den Aufprallbereichen Knie und unteren Extremitäten besteht noch Verbesserungsbedarf. Steife Amaturentafel- und Innenraumstrukturen bergen
hier ein erhöhtes Verletzungsrisiko für Fahrer und Beifahrer", präzisiert der ÖAMTC-Cheftechniker die Ergebnisse des Frontcrashs. Mit serienmäßiger
Ausstattung von Front-, Seiten- und Kopfairbags, wie auch auf Seiten der aktiven Sicherheit mit ESP hat der i-MiEV eine gute Grundausstattung.
"Beim Heckaufprall wurde das Akkumulator-Paket zwar beschädigt, eine spezielle Hülle schützt aber jede einzelne Akkuzelle.
Die Abschaltung des Hochvoltsystems funktionierte in beiden Fällen einwandfrei. Batterie und Spannung stellen also keine Gefahr für Insassen und Retter dar", erklärt der ÖAMTC-Cheftechniker.